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Ein hartes Jahr- "wo eine Tür zugeht...geht eine andere auf"

posted by: Nina Reich
Erstellt: 27 Mai 2018
Zugriffe: 1167

Ein hartes Jahr….“wo eine Tür zugeht, geht eine andere auf“

blaue tür frankreich

Mit diesen Blog möchte ich euch, liebe Kunden und Kundinnen, Tierbesitzer, Seminarteilnehmer und vor allem meine Kinder und Freunde für die Treue bedanken und auch KLAR und deutlich ausdrucken, dass es mit meine Praxis selbstverständlich weiter geht.

Auch wenn ich lieber das Private mit den beruflichen auseinander zu  halten bemühe, vermischt sich das doch mehr als man sich wünscht.

Aufschlagenden für diesen Text war, dass ich von einer Kundin drauf angesprochen wurde, ob ich meine Praxis aufgebe? Dieser Eindruck ist wohl entstanden durch einige öffentliche Verkaufs- bzw. Mietanzeigen…. NEIN , auf keinen Fall!

Meine Arbeit ist ein wichtige Teil meines Lebens, meine Berufung und auch meine Kraftquelle. In den vergangenen Monaten, gerade in Momenten den großen Verzweiflung, hat mir die Arbeit bzw. die Behandlung des Tieres, häufig gezeigt, dass es genau das ist , was meine Aufgabe und auch meine Stärke ist. Auch die Dankbarkeit und Erleichterung in Augen viele Besitzer, hat mir bestätigt, dass Aufgeben keine Option ist!



Neue Telefonnummer ist schon da Tel. 02161-9044417 und die Behandlungen laufen wie gewohnt weiter. Evtl. werden es sogar mehrere Standpunkte in Niederrhein in Kleintierbereich geben. Das Seminarangebot wird erweitert und mobile Kleintierbehandlungen kommen dazu. Dazu mehr in ca. 1 Monat.

Zur Erklärung und Beseitigung von Missverständnissen:

Vor knappem Jahr eine,  private Entscheidung getroffen, die längst fällig war. Vielleicht hatte mir bis dahin die Kraft und Mut dazu gefehlt. Wahrscheinlich war es aber auch dann erst der richtige Zeitpunkt! Jahre hatte ich gekämpft für etwas  was sich nicht erfüllen kann….und nun war die Zeit da die Realität zu akzeptieren und neue Wege zu gehen. Hätte ich es zur der Zeit gewusst, was für eine Lawine von unangenehmen bis zu bedrohlichen Ereignissen mit sich bringt, wäre ich heute nicht mehr sicher, ob ich es getraut hätte. Wie gut, dass ich es nicht wusste!

Es sah tatsächlich zwischenzeitlich richtig schlecht aus für mich. Ich verlor mein zuhause, meine Praxisräume wurden gekündigt, Auto war weg, auf einmal war ich nicht mehr telefonisch erreichbar für die Kunden, Homepage wie auch E-Mails wurden mehrmals gehackt, Angst war mein ständige Begleiter…, es lief so gut wie alles schief…auf einmal war alles u.a. auch  die Grundbedürfnisse bedroht.

Es spielten sich teilweise Szenarien ab wie in schlechte Krimi.

Das schwierigste für mich war, als ewige Optimist und als Jemand die einen unerschütterlichen Glauben an die Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und an das Gute in Menschen hatte, auf der Boden der Tatsachen geholt wurde. Realität nennt man es.  
Ein hohe Preis für die Freiheit und wieder sich selbst sein zu dürfen! Ein hoher Preis für die Werte woran ich geklaubt habe und heute noch glaube .

Es sollte trotzdem alles so sein und meine Entscheidung habe ich keine Sekunde bereut.
Jetzt zeigen sich langsam neue Wege auf, die sich sogar besser und authentischer für mich sind. Das Negative wird immer weniger und es wird wieder Energie freigesetzt für Idee, Kreativität, für das Positive in Leben. Besonders freue ich mich wieder 100 prozentig an meinem Beruf konzentrieren zu können. Ich freue mich auch auf die neue Herausforderungen und Möglichkeiten. Es sollte alles so geschehen.


Heute möchte ich mich nicht nur bei den Menschen bedanken die mutiger weise zu mir gestanden haben und mich während der schwere Zeit unterstützt haben
, sondern auch bei denen langjährigen „Freunden oder Bekannten“ die mir den Rücken gedreht haben, nicht den MUT hatten auch in sehr grenzwertigen Situation aufzustehen und sich einzuschalten, bei denen die Ihren Wort nicht gehalten haben, sondern Bereit waren mir ein weiteren Schaden zuzufügen, die sich haben manipulieren lassen und vielleicht sich auch Vorteile aus meine Situation geschöpft haben.  
Ich kann das alles aus heutiger Sicht etwas besser verstehen. Heute weiß ich, dass Mut nicht selbstverständlich ist und dass nicht jeder Mensch dazu in der Lage ist, dass Menschen schon mal Entscheidungen treffen, die man nicht immer nachvollziehen kann, weil sie entweder Angst haben, sich in einen privaten oder beruflichen Abhängigkeit befinden oder ganz einfach ein Nutzen davon haben, oft auch finanzielle Art…und schließlich waren dass ja nur paar wenige Menschen.

Ich bin auch dankbar für die Steine, Hürden, Berge und Hagelstürme, die mir in vergangenem Jahr auf den Weg gelegt wurden. Die haben mich stärker gemacht, die Realität gezeigt, die haben auch jeden Tag aufs Neue  gezeigt, dass meine Entscheidung richtig war. Manche der „Hürden“ haben sogar Kräfte bei mir mobilisiert, von denen ich nichts wusste.

Natürlich gab es viele Tage der Verzweiflung und Angst, in denen ich mir nicht mehr sicher war, ob ich das alles wirklich schaffen werde. Zum Schluss hat sich doch gezeigt, dass jede Katastrophe  oder Verlust sich zum neuen besseren  Möglichkeit geführt hat. „Wo eine Tür zugeht, geht ein andere auf“, hat sich auch in meinen Fall bewahrheitet!


Erstaunlich war, dass immer, wenn ich nicht mehr weiter wusste und die Kräfte nachließen, kam innerhalb kürzester Zeit eine Lösung in Sicht. Ich habe in diese Zeit, trotz allem Negativen, sehr viel Hilfe und Unterstützung erfahren, völlig selbstlos und ungefragt. Häufig hat mich einfach gerettet, wenn die Menschen einfach an mich geglaubt haben und damit mir mein Glauben an mich selbst zurückgegeben haben.

Ich hoffe hiermit einige Missverständnisse beseitigen zu können und die „Gerüchteküche“ korrigiert zu haben.

Euer     
Nina Reich

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