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Wenn das Tier die Krankheit des Besitzers übernimmt....

posted by: Nina Reich
Erstellt: 16 April 2017
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Wenn das Tier die Krankheit des Besitzers übernimmt…


Viele Jahre beobachte ich dieses „Phänomen“ in meinen Praxisalltag mit Hunden und Pferden. Mindestens 20 % der Patienten (Tiere) haben ähnliche Beschwerden wie ihre Besitzer. Egal ob es sich um Rückenschmerzen, Knieprobleme, Allergien oder um Probleme im Verdauungstrakt handelt.

 Domino und ich selfie IMG 1530 Domino liegt im Sand    

Nach tausenden Anamnesen und Begegnungen komme ich zu dem Entschluss, dass es sich nicht immer um einen Zufall handeln kann. Noch deutlicher  wird diese Erkenntnis dadurch, dass es sich auch noch um die gleiche Körperseite handelt. Als Beispiel: Hund hat Bewegungseinschränkung am  rechten Knie, Besitzerin hat Kniearthrose rechts. Sogar die Wirbelsäulenabschnitte sind, gerade in der Hund- Besitzer- Symbiose, die gleichen: „Ihr Hund hat starke Verspannungen in der Lendenwirbelsäule“. „Oh der Arme, ich kann es gut nachvollziehen, ich habe auch schon einen Bandscheibenvorfall im unteren Rücken gehabt“, berichten die Tierbesitzer häufig.

 

 

Besonderes traurig wird es bei Krebserkrankungen. Dabei ist es zwar häufig, dass in den Familiensystem (wozu der Hund auch zählt) entweder Krebserkrankung eines Familienmitgliedes vorher erkannt worden ist oder das Tier übernimmt die Krankheit (anstelle des Menschen).  

Gerade bei Krebserkrankungen stirbt häufig das Haustier. Der Mensch wird (mindestens vorübergehend) geheilt.
Hier stecken oft jahrelange emotional- mentale Themen oder Konflikte in der Familie dahinter. Auch Kummer und Sorgen begünstigen Krebs. Wenn die Familienbalance aus dem Gleichgewicht geraten ist, wird es häufig durch das „schwächste“ oder „sensibelste“ Mitglied kompensiert (oft Kind oder Haustier). Es kann durch Verhaltensauffälligkeit geschehen oder auch durch eine Krankheit.

Es muss aber nicht immer so dramatisch sein!

Es gibt so vieles, was wir noch heute nicht erklären können, aber was die Tiere wahrnehmen.

Aus der Craniosacrale Therapie, ist es schon länger bekannt, dass die Tiere, besonders Hunde und Pferde, eine Thematik des Besitzers übernehmen, welches dann wiederrum in einem Organ ( Knochen und Gelenke gehören auch dazu) manifestiert und Störung verursacht. Diese Tiere zeigen häufig  Verschiebungen in den Schädelknochen und Suturen.  Ein einfühlsamer Therapeut kann, bei guter Zusammenarbeit des Patienten, dieses erkennen.

In der klassischen Homöopathie für Tiere wird sogar häufig das Konstitutionsmittel, das eigentlich der Besitzer eher bekommen soll, für das Tier verabreicht….mit guten Erfolgen!
Problemlösung könnte sein: Der Besitzer vermittelt täglich dem Tier entweder verbal oder nonverbal, dass er  selber in der Lage ist seine Probleme zu lösen bzw. um für sich selbst zu sorgen. Es ist auch eine Art Abgrenzung, nur in die andere Richtung.
Tiere nehmen Informationen ungefiltert an, sie spüren Stimmungen, erkennen Feinheiten in der Körpersprache viel besser als wir Menschen. Es gibt einen regen Austausch zwischen Tier und Mensch.
Wer einen Hund hat, kann dieses bei „schlechter Stimmung“ in der Familie gut beobachten. Hunde weichen lauten Menschen aus. Die „beschuldigten“ bekommen sofort Unterstützung vom Hund, egal worum es ging. Die traurigen werden von dem Hund getröstet. Wenn zu viel negative Energie in dem Raum ist, verkriecht der Hund sich. Tiere leben im hier und jetzt, ihnen interessieren keine Hintergründe, sie streben nach Harmonie.

Bei Pferden beobachte ich in der Herdenhaltung, dass ihre Beziehung zu einzelnen Pferden Ähnlichkeit mit der Besitzerbeziehung untereinander hat.

Eine Mensch-Tier – Beziehung, wo die Übernahme einer Erkrankung durch das Tier geschieht, ist häufig eine sehr intensive, emotionale Beziehung. Hier ist dem Besitzer geraten auch sich selber nicht zu vernachlässigen, sondern aktiv für seine eigene Gesundheit und ein gesundes Umfeld zu streben.

Schuldgefühle sind hier völlig fehl am Platz (sinngemäß: „jetzt habe ich mein Tier auch noch krank gemacht“), auch wenn im aller schlimmsten Fall, das geliebte Tier an der  Krankheit stirbt, dann steckt hier, aus meiner Sicht, eine völlig selbstlose Liebe und Dankbarkeit dahinter.                                                                                                     Nehmen Sie diese grenzenlose Liebe als Geschenk an.
Dann wäre es aber  höchste Zeit was für die eigene Gesundheit zu tun oder die Umstände, Ernährung usw. zu korrigieren. Durch das geliebte Tier hat man eine zweite Chance bekommen.

Nicht alle Erkrankungen des Tieres haben ihren Ursprung an der Übernahme. Die meisten haben doch ganz alltägliche Ursachen, wie Verletzung, Ernährung, Züchtungen, falsche Belastung usw.

Die Informationen hier beruhen nicht auf  wissenschaftliche Studien, sondern sind gesammelte Erfahrungen aus meinem Praxisalltag mit vielen wunderbaren Tieren und Gesprächen mit deren Besitzern. Es hat eher etwas mit meiner Betrachtungsweise des Patienten zu tun, mit dem Versuch möglichst ganzheitlich zu arbeiten
…..und auch mit eigener persönlicher Erfahrung.

Nina Reich

Ganzheitlich- Kleintier- und Pferdepraxis
Physiotherapie und  Craniosacrale Osteopathie

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